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Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden

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Der BFH hat mit Urteil vom 7. Mai 2014 V R 1/10 grundsätzlich seine bisherige Rechtsprechung bestätigt, wonach die Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäudes im Regelfall nach dem objektbezogenen Flächenschlüssel vorzunehmen ist. Wenn es jedoch erhebliche Unterschiede in der Ausstattung der unterschiedlichen Zwecken dienenden Räume (Höhe der Räume, Dicke der Wände, Innenausstattung) gibt, dann sind die Vorsteuerbeträge nach dem objektbezogenen Umsatzschlüssel aufzuteilen.
Abzuwarten ist, wann „erhebliche Unterschiede“ vorliegen, die dazu führen, dass der Flächenschlüssel keine Anwendung findet. Im Urteilsfall musste der BFH das nicht klären, da der Fall zurück an das Finanzgericht verwiesen wurde. Ob tatsächlich unterschiedliche Ausstattungen vorliegen, ist vom FG im zweiten Rechtsgang zu prüfen.