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Gelangensbestätigung

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Schon zum 01.01.2012 wurde in § 17a UStDV die sog. Gelangensbestätigung eingeführt. Diese sollte die einzige Möglichkeit für Unternehmer sein, die Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nr. 1b, § 6a UStG) nachzuweisen. Die Anwendung dieser Regelung hatte in der Praxis allerdings zu Anwendungsschwierigkeiten geführt. Der bisherige § 17a UStDV wurde nun neu gefasst. Damit soll den betroffenen Unternehmern ab 01.10.2013 eine einfache und rechtssichere Nachweisführung ermöglicht werden.

Der liefernde Unternehmer kann somit den Nachweis, dass der Gegenstand in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangt ist, durch eine Bestätigung des Abnehmers führen, (sog. Gelangensbestätigung).

Die bisherigen buchmäßigen Aufzeichnungspflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, die Voraussetzung für die Steuerbefreiung sind, bleiben grundsätzlich unverändert. Dazu gehört u.a. Aufzeichnung der zutreffenden und gültigen USt-IdNr. des Abnehmers. Lediglich bei der Lieferung von neuen Fahrzeugen muss der Unternehmer zusätzlich zu der Aufzeichnung der handelsüblichen Bezeichnung und der Menge der Liefergegenstände die Fahrzeug-Identifikationsnummer aufzeichnen.